SCHAMANISMUS und TRANCE
Ich bin die, die die Erde liebt.
mein schamanisches Erbe
Ich komme aus der Dunkelheit. Vom Urgrund.
Aus der nährenden Tiefe, in Erinnerung an das, was war, bevor das Licht erschien. Ich bin ein Übergang.
Ein Raum zwischen Welten.
Ein lebendiges Tor zwischen Erde und Himmel.
Ich bin Arzu. Heilpraktikerin für Psychotherapie, Medium, Schamanin und Nachfahrin einer Linie, die ich lange nicht benennen konnte, aber immer gespürt habe.
Meine Vorfahren waren Nomaden und so trage ich asiatische und iberische Gene in mir, die ein altes spirituelles Wissen bergen.
Meine Mutter war eine Heilerin und Seherin. Meine Großmütter trugen dieselbe Gabe, ohne darüber zu sprechen. Ich wusste früh, dass in unserer Familie etwas weitergegeben wurde, das älter ist als wir - etwas, für das es in meiner türkischen Herkunftsfamilie keinen Namen gab, weil der Name längst vergessen worden war. Weil er nur heimlich praktiziert wurde und die nomadische Kultur durch die Gesellschaft unterdrückt wurde.
Der Name meiner kulturellen Abstammung ist der Tengrismus. Die uralte schamanische Tradition der Turkvölker. Die Verbindung zwischen Erde und Himmel, zwischen Mensch und Geist, zwischen dem Sichtbaren und dem, was sich dahinter bewegt.
DIE SCHAMANIN - "KAm"
WAS ich tue
Ich arbeite an der Schwelle der Welten.
Dabei geht es nicht um Praktiken oder Methoden, sondern um Verkörperung. Das Mediale ist keine Technik, die ich anwende. Es ist die Art, wie ich in der Welt bin. Wie ich wahrnehme. Wie ich immer schon die Welt wahrgenommen habe.
In meiner Praxis begleite ich Menschen, die spüren, dass etwas in ihrem Leben nicht stimmt. Menschen, die an Grenzen stoßen, die keine psychologische Diagnose kennt. Menschen, die sich fragen, warum dasselbe Muster sich wiederholt. Warum ein Verlust so viel schwerer wiegt, als erwartet. Warum sie sich fremd fühlen - in ihrer Familie, in ihrer Kultur, in sich selbst.
Ich bin ausgebildete Heilpraktikerin für Psychotherapie. Das bedeutet: Ich verstehe psychische Zusammenhänge, ich kenne die Sprache des Innenlebens. Und ich weiß, wann diese Sprache nicht ausreicht.
Dann gehe ich weiter.
Als Medium halte ich Kontakt zu Kommunikatoren, jenseits der sichtbaren Welt - zu Verstorbenen, zu Ahnen, zu Guides. Als schamanische Praktikerin reise ich energetisch: um zu erkennen, was verloren gegangen ist - Seelenanteile, Lebenskraft, Verbindung. Um zu sehen, was nicht dahingehört - fremde Energien, alte Bindungen, ererbte Lasten, transgenerationale Traumata.
Diese Arbeit wurzelt nicht im westlichen Neo-Schamanismus. Sie kommt aus dem Tengrismus, der uralten spirituellen Tradition der Turkvölker.
WAS ich erforsche
Seit einigen Jahren tauche ich tiefer ein - in die Quellen, die Texte, die überlebenden Spuren einer Tradition, die man uns nicht gelehrt hat, weil man sie vergessen hatte. Oder vergessen lassen wollte.
Der Tengrismus ist das uralte spirituelle Wissen der Turkvölker. Eine Kosmologie, die die Welt in drei Ebenen kennt - die Oberwelt, die Mittelwelt, die Unterwelt - verbunden durch den Weltenbaum, getragen vom ewigen blauen Himmel, Tengri. Eine Welt, in der Heilung bedeutet, das zurückzuholen, was die Seele verloren hat. In der der Schamane - der Kam - ein Reisender ist. Mittler. Brücke.
Dieses Wissen ist nicht ausgestorben, denn es lebt in den kleinen Dingen, die Familien weitergeben, ohne zu wissen, woher sie kommen. Im Nazar-Auge an der Tür. Im Feuer, das man nicht austreten darf und in dem Wasser, das gesegnet wird. In der Art, wie meine Mutter heimlich praktizierte - und heilte.
Ich schreibe darüber, nicht aus der wissenschaftlichen Sicht, die eine fremde Kultur untersucht. Sondern als jemand, die ihre Wurzeln sucht und immer schon gesucht hat. Das Nomadentum meiner Vorfahren hat uns in alle Winde gestreut und diese Wunde darf heilen.
Das Buch trägt den Arbeitstitel: Das Tor - Auf der Suche nach meinen schamanischen Wurzeln. Es ist meine Geschichte. Die Geschichte meiner Ahnen. Und die Geschichte einer Linie, die gewartet hat auf diese Zeit.
Wer mit mir ist
In der Trance ist er aufgetaucht und mit der Klarheit von etwas, das schon lange gewartet hat. Es wurde nach dem Tod meiner Eltern sehr deutlich. Als würde dieser weitere Verlust eine Tür öffnen, die vorher verschlossen war. Sein Name ist Baqtou. Er ist ein tengristischer Schamane - Weiser und Medizinmann in einem, wie es die alten Schamanen waren, bevor man diese Dinge trennte. Er kommt aus einer Zeit, die wir vergessen haben. Aber er hat uns nicht vergessen. Als er erschien, wollte er verschmelzen. Seitdem ist er da - in der Arbeit, im Raum, in den Momenten, in denen ich an die Grenzen der Welten gehe. Er ist gekommen, um zu erinnern - mich, und durch mich die Menschen, die zu mir finden - an das, was wir sind. An das Erbe, das in uns wartet, auch wenn wir seinen Namen nicht mehr kennen. Seine Mission ist es die Welt zu unterstützen, wieder in Einklang mit allem zu leben. Es geht um die Heilung der Seelen und das Wissen, dass in allem ruht.
DIE trance
TRANCE ARBEIT
Trance ist nicht nur ein Zustand, den ich herbeiführe. Sie ist ein Raum, den ich betrete.
In mittlerer Trance arbeite ich mit Heilenergie - direkt, körperlich spürbar, fließend durch das, was zwischen mir und dem Menschen entsteht, der zu mir kommt. Es ist keine Technik. Es ist Kontakt. Ich lese aus der Akasha und erhalte Informationen über die Seele, die zu mir kommt.
In tieferer Trance spricht Baqtou durch mich. Seine Worte, seine Weisheit, sein Blick auf das, was ein Mensch mit sich trägt und was er braucht. Ich trete zurück. Er tritt vor.
Und dann gibt es Momente, in denen ich mit Weite und Zeitlosigkeit arbeite - Methoden, die die Grenzen des Jetzt auflösen. Werkzeuge, die mir die geistige Welt vor vielen Jahren hat zukommen lassen. Die es möglich machen, zwischen den Welten zu reisen. In die Oberwelt, in die Unterwelt, in die Räume, die außerhalb der Zeit liegen. Dort, wo das Verlorene wartet. Dort, wo die Ahnen sprechen. Dort, wo Heilung beginnt, bevor sie im Körper ankommt.
Das sagen meine
Kunden über mich: